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Die Anwendung von Flüssigglas: Einfacher als Sie glauben!

Bei einem professionellen High-Tech-Produkt erwartet man meist eine recht umständliche und anspruchsvolle Anleitung, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Doch Flüssigglasversiegelungen sind äußerst anwenderfreundliche Produkte und somit auch sehr gut für den Privatgebrauch geeignet.

Jede zu versiegelnde Oberfläche ist anders

Unterschiedliche Materialien haben unterschiedliche Ansprüche. Die Entwicklung des Flüssigglases als effektive Versiegelung wurde für alle anwendungsfähigen Materialien angepasst und optimiert.

Für saugfähigen und weichen Untergrund wie Stein oder Holz muss die Versiegelung ausreichend eindringen können, um sich dann beim Aushärten an der Oberfläche zu einer dauerhaft schützenden Schicht zu vernetzen. Nicht saugfähige/ harte Elemente nehmen die Flüssigglasversiegelung nicht in sich auf – hier haftet sie zuverlässig an der Oberfläche.

Die genaue Anwendung von Flüssigglas weicht folglich je nach Material etwas voneinander ab, da die jeweiligen Stoff-Eigenschaften zu berücksichtigen sind. Details dazu finden Sie bei Ihrem jeweiligen Produkt.

Die allgemeine Vorgehensweise besteht aus drei einfachen Schritten:

Erster Schritt

Vorreinigung

Die Vorreinigung entscheidet über das spätere Ergebnis! Denn nur eine absolut saubere Oberfläche lässt sich gut beschichten.Für ein perfektes Ergebnis ist es also unerlässlich, hier mit größter Sorgfalt vorzugehen. Entfernen Sie Rückstände wie Schmutz, Staub oder Fette und Öle rückstandslos. Wir empfehlen, die Vorreinigung sicherheitshalber zu wiederholen und mit der Anwendung von reinem Ethanol abzuschließen, da dies Fettverbindungen zuverlässig löst. In unserem Shop finden Sie speziell entwickelte Produkte für die perfekte Vorreinigung.

Erster Schritt

Zweiter Schritt

Auftragen der Versiegelung

Ist der Untergrund absolut sauber, beginnt das Auftragen des Flüssigglases. Bei vielen Materialien kann es aufgesprüht werden – dies betrifft z.B. sämtliche Steinsorten und saugfähige Flächen, da ein Einreiben hier nur schwer möglich ist. Auch ein Eintauchen ist möglich, Pinsel oder Farbrollen können eingesetzt werden.
Insbesondere bei saugfähigen Oberflächen muss darauf geachtet werden, dass eine ausreichende Menge aufgetragen wird, damit sich die SiO2-Moleküle lückenlos vernetzen können. Einige glatte Oberflächen müssen mit der Versiegelung mit Hilfe eines weichen Tuches eingerieben werden – u.a. erfordern Autos und Duschkabinen diese Feinarbeit.
Grundlegend ist größte Sorgfalt gefragt, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Zweiter Schritt

Dritter Schritt

Aushärtung

Ist diese Arbeit abgeschlossen, muss das Flüssigglas einige Stunden aushärten. 12-24 Std. sind je nach Oberfläche erforderlich. Stellen Sie sicher, dass dieser Prozess nicht durch Regen oder vorzeitige Belastung des Materials beeinflusst wird! Geduld und Sorgfalt werden belohnt, denn nach Ablauf der nötigen Zeit ist die Fläche wie gewohnt belastbar und widersteht künftig äußeren Einflüssen wie Schmutz und Witterung.

Dritter Schritt

Fertig ist die Versiegelung!

Nach diesen 3 Arbeitsschritten ist Ihre Oberfläche perfekt geschützt, und das bis hin zu vielen Jahren!

Fertig ist die Versiegelung!

Die Technologie

Wie funktioniert’s?

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Was kann ich versiegeln?